Jahresprogramm 2017

 Das Flyer zum Jahresprogramm 2017 kann hier heruntergeladen werden.
 

Sonderausstellungen 

 

Bis 29. Januar 2017

Henning Wagenbreth

Henning Wagenbreth (geb. 1962 in Eberswalde) arbeitet als Zeichner, Illustrator und Grafiker. Seit 1994 lehrt er im Studiengang Visuelle Kommunikation an der Universität der Künste Berlin. Wagenbreth versteht manuelle und industrielle Drucktechniken als wichtigen Teil seines künstlerischen Schaffens. In der Ausstellung wird die gesamte thematische und grafische Breite seiner Arbeiten zwischen Design und Kunst gezeigt, darunter Plakate, Bücher und Briefmarken, aber auch experimentelle Projekte wie die elektronischen Comics und das Illustrationssystem »tobot«.

 

 

 

 

12. Febraur bis 14. Mai 2017

„Da bin ich“ – Geschichten für Kinder von Wilhelm Busch, F.K. Waechter, Volker Kriegel, Philipp Waechter und Luis Murschetz

Die Ausstellung präsentiert spannende Abenteuergeschichten, ungewöhnliche sowie verrückte Helden. Sie erlaubt den einfühlsamen Blick in die Kinderseele und zeigt den fantasievollen Bruch mit Konventionen und romantisch-verklärten Vorstellungen einer heilen Kinderwelt. Neben den inzwischen zu Klassikern avancierten Zeichnern Wilhelm Busch, F. K. Waechter, Volker Kriegel und Luis Murschetz bietet die Ausstellung auch die Gelegenheit, den Kinderbuchillustrator Philip Waechter kennenzulernen.
In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Museum für Karikatur & Zeichenkunst Wilhelm Busch.
 

 

28. Mai bis 17. September 2017

Trügerische Idylle. Literaten und Künstler am Tegernsee 1900 bis 1945

Das Tegernseer Tal ist seit Jahrhunderten ein Mittelpunkt für Kunst und Literatur in Bayern. Mit den Wittelsbachern kommen um 1900 international renommierte Schriftsteller und Künstler an den Tegernsee: der Maler August Macke , die Mitarbeiter der Satire-Zeitschrift Simplicissimus mit den Exponenten Olaf Gulbransson und Ludwig Thoma sowie der Heimatdichter Ludwig Ganghofer entdecken die landschaftliche Schönheit des Tales und beziehen sich in ihrer Kunst und Literatur auf die im Tal präsente Volkskultur. Thomas Mann verbringt schon in seiner Jugend und später mit seiner Familie die Sommerfrische in der ländlichen Idylle. Gelegentlich besucht er den damals renommierten jüdischen Schriftsteller und Bühnenautor Max Mohr, der mit seiner Familie in Tegernsee das einfache Leben auf dem Land erprobt.Die Sonderausstellung geht der Frage nach, wie sich die heitere Idylle mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus nach und nach als Täuschung erweist und wie der kulturellen Vielfalt ein Ende gesetzt wird.
Gezeigt werden Grafiken und Zeichnungen von Thomas Theodor Heine und Olaf Gulbransson aus den Beständen der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München und der Städtischen Galerie im Lenbachhaus München. Fotos und Originaldokumente aus den literarischen Nachlässen von Ludwig Thoma, Ludwig Ganghofer, Grete Weil, Max Mohr und der Familie Mann aus der Monacensia im Hildebrandhaus, dem literarischen Gedächtnis der Stadt München, erzählen vom Wandel des kulturellen Miteinanders im Tegernseer Tal von 1900 bis 1945. Eine Ausstellung der Monacensia.
 

 

1. Oktober 2017 bis 10. Februar 2018

Paul Flora

Bereits zum dritten Mal widmen wir dem großartigen Zeichner Paul Flora eine Sonderausstellung. Das Kernstück bildet dabei „Das üble Alphabet“ mit 26 Buchstabenzeichnungen aus der Reihe der sogenannten „Winzlinge“. Ein weiterer Schwerpunkt sind Floras Zeichnungen der Lagunenstadt Venedig. Ergänzt wird die Präsentation durch retrospektivische Arbeiten und die ein oder andere Kuriosität.
In Zusammenarbeit mit der Paul Flora Nachlassgesellschaft.
 

  

Matineeveranstaltungen

 

12. März 2017, 11.30 Uhr
 „Andy Warhol“
Dr. Nina Schleif
Leiterin der Grafischen Sammlung im Kunstforum Ostdeutsche Galerie, Regensburg

2. April 2017, 11,30 Uhr
„Sisis Vater – Herzog Maximilian in Bayern“
Dr. Bernhard Graf
Historiker und Filmemacher

7. Mai 2017, 11.30 Uhr
„Künstler des skandinavischen Realismus und ihr Umfeld: Carl Jonas Love Almquist und Björnstjerne Björnson“
Dr. Luitgard S. Löw
Archäologin

16. Juli 2017, 11.30 Uhr
„Insiderberichte aus der Simplicissimus-Redaktion. Die Tagebücher des Gulbransson-Freundes Hans Erich Blaich alias Dr. Owlglass „1873-1945)“
Dr. Volker Hoffmann
Professor emeritus LMU München, Institut für deutsche Philologie

17. September 2017, 11.30 Uhr
„Berliner Manhattan Ballade - George Grosz und der Traum von Amerika“
Alexander Kluy
Journalist und Autor

29. Oktober 2017, 11.30 Uhr
„Ludwig Thoma und die große Welt“
Michael Skasa
Schriftsteller und Journalist

26. November 2017, 11.30 Uhr
„„Wo Sie sind, ist Deutschland!“ Der Maler und Kunsthistoriker Wolfgang Born (1893-1949) als Freund Thomas Manns“
Dr. Dirk Heißerer
Literaturwissenschaftler

 

 

 

Mitgliederversammlung

Sonntag,  25. Juni 2017 um 11.30 Uhr

Mit Vorstandswahlen.

 

Stand: 3. Januar 2017